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Auferstehung, Inkarnation und Reinkarnation aus der Bibel

und anderen christlichen- und nicht christlichen Schriften.

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[1] Matthäusevangelium   [2] Markusevangelium   [3] Lukasevangelium.

[4] Johannesevangelium    [5] Die Apostelgeschichte    [6] Römerbrief

[7] Korintherbriefe   [8] Div. Paulusbriefe   [9] Div. christl. Schriften

[10] Altes Testamente u. nicht christliche Schriften

 

[1] Matthäusevangelium, ca. 90 n. Chr. - Seele: "Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle." (Bibel, Neues Testament, Matthäus  10:28) - "Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus." (Bibel, NT, Matthäusevangelium 10:8) "Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet." (Bibel, NT, Matthäus 11:5)

 

Leibliche Auferstehung / Reinkarnation? "Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes; und wenn ihr's annehmen wollt: er ist Elia (geb. 9. Jh. v. Chr.), der da kommen soll." (Bibel, NT, Matthäus 11:13-14)

 

Leibliche Auferstehung: "Zu dieser Zeit hörte der Tetrarch Herodes, was man von Jesus erzählte. Er sagte zu seinem Gefolge: Das ist Johannes der Täufer. Er ist von den Toten auferstanden, deshalb wirken solche Kräfte in ihm." (Bibel, NT, Matthäus 14:1-2)

 

Leibliche Auferstehung / Reinkarnation? "Als aber Jesus in die Gegenden von Cäserera Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Wer sagen die Menschen, dass ich, der Sohn des Menschen, sei? Sie aber sagten: Etliche: Johannes der Täufer; andere aber: Elias (9. Jh. v. Chr.); und andere wieder: Jeremias (7. Jh. v. Chr.), oder einer der (alten) Propheten. Er spricht zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Bar Jona (Sohn des Jona); denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tage wieder auferstehen." (barjona ist aramäisch u. bedeutetet "Sohn des Jona", Jona ist hebräischen Ursprungs u. bedeutet Taube. Diskrepanz zum Johannesevangelium 1:42 = "Sohn des Johannes"?) (Bibel, NT, Matthäus 16:13-21)

 

"Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist ... und sie werden ihn töten; aber am dritten Tage wird er auferstehen. Da wurden sie sehr traurig." (Bibel, NT, Matthäus 17:9,23) 

 

Reinkarnation? "Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elia kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soll freilich kommen und alles zurechtbringen. Doch ich sage euch: Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten. So wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte." (Bibel, NT, Matthäus 17:10-13) - "... und den Heiden übergeben, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; aber am dritten Tag wird er auferstehen." (Bibel, NT, Matth. 20:19) - Am selben Tag kamen zu Jesus einige von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung. Jesus antwortete ihnen: Ihr irrt euch; ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes. Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie die Engel im Himmel." (Bibel, NT, Matth. 22:1,29-30) - "Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen." (Bibel, NT, Matthäus 26:32)

 

Leibliche Auferstehung: "Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen." ... „Sie sagten: Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen. 64 Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird. Sonst können seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden ... 66 Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und ließen die Wache dort." (Bibel, NT, Matthäus 27:50-53,63, 64,66)

 

Die Botschaft des Engels am leeren Grab: "Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee. 4 Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden. 5 Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. 6 Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehr euch die Stelle an, wo er lag. 7 Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt." (Bibel, NT, Matthäus 28:1-7)

 

Die Erscheinung Jesu vor den Frauen und das Anfassen seiner Füße: "Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihn nieder und umfassten seine Füße. 10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen." (Bibel, NT, Matthäus 28:9-10)  

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[2]  Markusevangelium, ca. 70 n. Chr.   [Λ]

Leibliche Auferstehung: "Der König Herodes hörte von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm ... Als aber Herodes  von ihm hörte, sagte er: Johannes den ich enthaupten ließ, ist auferstanden." (Bibel, NT, Markus 6:14,16)

 

REINKARNATION? "Und auf dem Wege fragte er seine Jünger und sprach zu ihnen: Wer, sagen die Leute, dass ich sei? Sie antworteten ihm: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer; einige sagen, du seist Elia; andere, du seist einer der Propheten. Und er fragte sie: Ihr aber, wer, sagt ihr, dass ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus!" (Bibel, NT, Markus 8:27-29)

 

"Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Diese Worte beschäftigten sie und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen ... 31 denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert und sie werden ihn töten: doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen." (Bibel, NT, Markus 9:9-10,31)

 

Reinkarnation? "Und sie fragten ihn und sprachen: Sagen nicht die Schriftgelehrten, dass zuvor Elia kommen muss? Er aber sprach zu ihnen: Elia (9. Jh. v. Chr.) soll ja zuvor kommen und alles wieder zurechtbringen. Und wie steht dann geschrieben von dem Menschensohn, dass er viel leiden und verachtet werden soll? Aber ich sage euch: Elia (Johannes der Täufer) ist gekommen und sie haben ihm angetan, was sie wollten, wie von ihm geschrieben steht." (Bibel, NT, Markus 9:11-13) - "... sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen." (Bibel, NT, Markus 10:34)

 

"Nun in der Auferstehung, wenn sie auferstehen: wessen Frau wird sie sein unter ihnen? Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt. Da sprach Jesus zu ihnen: Ist's nicht so? Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes.  Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel." (Bibel, NT, Markus 12:23-24) - "Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen ..." (Bibel, NT, Markus 14:28)

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Leibliche Auferstehung: "Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. 2 Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. 3 Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? 4 Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß. 5 Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. 6 Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. 7 Nun aber geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat. 8 Da verließen sie das Grab und flohen; denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt. Und sie sagten niemand etwas davon; denn sie fürchteten sich." (Bibel, NT, Markus 16:1-8)

 

[3]  Lukasevangelium, ca. 70-80 n. Chr.  [Λ]

"Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Tauben hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet." (Bibel, Neues Testament, Lukasevangelium 7:22)

 

Von Jesus und Herodes: "Es kam aber vor Herodes, den Landesfürsten, alles, was geschah; und er wurde unruhig, weil von einigen gesagt wurde: Johannes ist von den Toten auferstanden; von einigen aber: Elia ist erschienen; von andern aber: Einer von den alten Propheten ist auferstanden. Und Herodes sprach: Johannes, den habe ich enthauptet; wer ist aber dieser, über den ich solches höre? Und er begehrte ihn zu sehen. 22 Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tage wird er auferstehen." (Bibel, NT, Lukas 9:7-9,22)

 

Auferstehung der Gerechten: "Nun, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. 14 Du wirst selig sein, denn sie könnten es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten." (Bibel, NT, Lukas 14:13, 14)

 

„Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.“ (Bibel, NT, Lukas 16:31) - "... und man wird ihn geißeln und töten. Aber am dritten Tage wird er auferstehen." (Bibel, NT, Lukas 18:33)

 

"Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen. Diejenigen aber die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung der Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten. Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind." (Bibel, NT, Lukas 20:34-36)

 

leibliche Auferstehung: "Am ersten Tag der Woche gingen die Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab. 2 Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war, 3 sie gingen hinein, aber der Leichnam Jesu, des Herrn fanden sie nicht. 4 Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. 5 Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? 6 Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Erinnert euch an das, was er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: 7 Der Menschensohn muss den Sündern ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. 8 Da erinnerten sie sich an seine Worte." (Bibel, NT, Lukas 24:1-8)

 

Die Leibliche Auferstehung Jesu und seine Himmelfahrt im Fleische: "Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. 35 Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. 36 Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 37 Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. 38 Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? 39 Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. 40 Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße. 41 Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier. 42 Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 er nahm es und aß es vor ihren Augen ... 50 Dann führte er sie hinaus in die Nähe von Betanien. Dort erhob er seine Hände und segnete sie. 51 Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben; 52 sie aber fielen vor ihn nieder." (Bibel, NT, Lukas 24:34-43, 50-52)

 

[4]  Johannesevangelium, Ende des 1. Jh. [Λ]

REINKARNATION? "Und dies ist das Zeugnis des Johannes (des Täufers), als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus. Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia (9. Jh. v. Chr.)? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein." (Bibel, NT, Johannesevangelium 1:19-21) - "Und er (Andreas) führte ihn (Simon Petrus) zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes (?); du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt: Fels."  (Johannes, hebräisch Jochanan, "Gott ist gnädig"/"Gott hat Gnade erwiesen", siehe auch Matthäus 16:13-21) (Bibel, NT, Johannes 1:42)

 

Über die Auferstehung: "Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts." (Bibel, NT, Johannes 5:21-29)

 

Inkarnation: "... denn ich bin vom Himmel herniedergekommen, nicht auf dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat." (Bibel, NT, Johannes 6:38) -  „Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern das ich sie auferwecke am Letzten Tag ... Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt: und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag." (Bibel, NT, Johannes 6:39,44) - "... denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen, denn ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt." (Bibel, NT, Johannes 8:42)

 

Die Auferweckung des Lazarus: "Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben. ... Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen ... Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag ... Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag ... Nachdem er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt." (Bibel, NT, Johannes 11:14,17,23,39,43) - "Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte." (Bibel, NT, Johannes 12:1)  

 

Inkarnation: "Ich bin von dem Vater ausgegangen und bin in die Welt gekommen; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater." (Bibel, NT, Johannes 16:28)

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Der Ostermorgen - leibliche Auferstehung: "Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. 2 Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. 3 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; 4 sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. 5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen 7 und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. 8 Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. 9 Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. 10 Da kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück." (Bibel, NT, Johannes 20:1-10)  

 

"Da sagten die andern Jünger zu ihm (Thomas): Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben ... Danach spricht er (Jesus) zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!" (Bibel, NT, Johannes 20:25,28)  

 

"Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Bibel, NT, Johannes 20:19-21)

 

"Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war ... 5 Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein ... 9 Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot ... 12 Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! ... 13 Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch." (Bibel, NT, Johannes 21:4,5,9,12)  

 

[5]  Apostelgeschichte im Neuen Testament der Bibel  [Λ]  

leibliche Auferstehung: "Ihnen zeigte er (Jesus) sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes ... 9 Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. 10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. 11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. “ (Bibel, Neues Testament, Apostelgeschichte 1:3,9-11)

 

Leibliche Auferstehung: "Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme ... 24 Gott aber hat ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde ... 30 Da er (David) ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm den Eid geschworen hatte, einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen, 31 sagte er vorausschauend über die Auferstehung des Christus: Er gibt ihn nicht der Unterwelt preis und sein Leib schaut die Verwesung nicht. 32 Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 2:14,24,30,31,32) - "Den Urheber des Lebens habt ihr getötet, aber Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Dafür sind wir Zeugen." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 3:15)

 

"Sie waren aufgebracht, weil die Apostel das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung von den Toten verkündeten." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 4:2) 

 

Auferstehungswunder: "In jenen Tagen aber wurde sie krank und starb. Man wusch sie und bahrte sie im Obergemach auf ... 40 Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete. Dann wandte er sich zu dem Leichnam und sagte: Tabita, steh auf! Da öffnete sie ihre Augen, sah Petrus an und setzte sich auf. 41 Er gab ihr die Hand und ließ sie aufstehen; dann rief er die Heiligen und die Witwen und zeigte ihnen, dass sie wieder lebte." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 9:37,40,41) 

 

Petrus und die Jünger: Mit dem Auferstandenen gegessen und getrunken: "Und wir sind Zeugen für alles, was er im Land der Juden und in Jerusalem getan hat. Ihn haben sie an den Pfahl gehängt und getötet. 40 Gott aber hat ihn am dritten Tag auferweckt und hat ihn erscheinen lassen, 41 zwar nicht dem ganzen Volk, wohl aber den von Gott vorherbestimmten Zeugen: uns, die wir mit ihm nach seiner Auferstehung von den Toten gegessen und getrunken haben." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 10:39-41)

 

"Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt, 31 und er ist viele Tage hindurch denen erschienen, die mit ihm zusammen von Galiläa nach Jerusalem hinaufgezogen waren und die jetzt vor dem Volk seine Zeugen sind. 32 So verkünden wir (Paulus) euch das Evangelium: Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, 33 an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat, wie es schon im zweiten Psalm heißt:... 36 Denn nachdem David zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, ist er entschlafen und zu seinen Vätern versammelt worden und hat die Verwesung gesehen. 37 Der aber, den Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen. " (Bibel, NT, Apostelgeschichte 13:30-33)

 

"Einige von den epikureischen und stoischen Philosophen diskutierten mit ihm und manche sagten: ... Er (Paulus) verkündet nämlich das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 17:18)

 

Pharisäer glauben an die Auferstehung: "Da Paulus aber wusste, das der eine Teil zu den Sadduzäern, der andere zu den Pharisäern gehörte, rief er vor dem Hohen Rat aus: Brüder, ich bin Pharisäer und ein Sohn von Pharisäern, wegen der Hoffnung und wegen der Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht. 7 Als er das sagte, brach ein Streit zwischen den Pharisäern und en Sadduzäern aus und die Versammlung spaltete sich. 8 Die Sadduzäer behaupten nämlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel noch Geister, die Pharisäer bekunden sich zu all dem." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 23:6-8)

 

"... und ich habe dieselbe Hoffnung auf Gott, die auch diese hier haben: das es eine Auferstehung der Gerechten und Ungerechten geben wird ... 21 es sei denn der eine Satz, den ich in ihrer Mitte ausgerufen habe: Wegen der Auferstehung der Toten stehe ich heute vor eurem Gericht." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 24:15,21) - "Warum haltet ihr es für unglaubhaft, dass Gott Tote auferweckt." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 26:8)

 

Erste Auferstehung: "... dass der Christus leiden müsse und dass er, als erster von den Toten auferstanden, dem Volk und den Heiden ein Licht verkünden werde." (Bibel, NT, Apostelgeschichte 26:23

 

[6]  Paulusbrief an die Römer (Bibel, Neues Testament)  [Λ]

"Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.5 Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihn auch in seiner Auferstehung vereinigt sein ... 9 Wir wissen, dass Christus von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn." (Bibel, Neues Testament,, Brief an die Römer 6:4,5,9, ca. 58 n. Chr.)

 

"... der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn." (Bibel, NT, Brief an die Römer 1:4, ca. 58 n. Chr.)

 

 "... sondern auch um unseretwillen; er soll auch uns angerechnet werden, die wir an den glauben, der Jesus unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat." (Bibel, NT, Brief an die Römer 4:24, ca. 58 n. Chr.)

 

"Ebenso seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das Gesetz, sodass ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen." (Bibel, NT, Brief an die Römer 7:4, ca. 58 n. Chr.)

 

"Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt ... 34 Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein." (Bibel, NT, Brief an die Römer 8:11,34, ca. 58 n. Chr.)

 

"... denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr“ und in deinem Herzen glaubst: "Gott hat ihn von den Toten auferweckt“, so wirst du gerettet werden." (Bibel, NT, Brief an die Römer 10:9, ca. 58 n. Chr.)

 

[7]  Paulusbriefe an die Korinther (Bibel, Neues Testament)  [Λ]

 

Auferstehung u. neuer Leib: "Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsere Sünden nach der Schrift; 4 und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; 5 und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen ... 12 Wenn aber verkündigt wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht? ... 20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen ... 23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. 24 Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater übergibt. 25 Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat. 26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod ... 40 Auch gibt es Himmelskörper und irdische Körper ... 42 So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich ... 44 Gesät wird ein irdischer Leib, auferweckt ein überirdischer Leib. Wenn es einen irdischen Leib gibt, gibt es auch einen überirdischen ... 50 Damit will ich sagen, Brüder; Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht erben; das Vergängliche erbt nicht das Unvergängliche ... 51 Seht, ich enthülle euch ein Geheimnis Wir werden nicht alle entschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden – 52 plötzlich in einem Augenblick, beim letzten Posaunenschall. Die Posaune wird erschallen, die Toten werden zur Unvergänglichkeit auferweckt, wir aber werden verwandelt werden." (Bibel, Neues Testament, 1. Korintherbrief 15:4,12,20,23-26,35-37,40-44,50-52, ca. 54 n. Chr.) - "Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns auferwecken." (Bibel, NT, 1. Korintherbrief 6:14, ca. 54 n. Chr.)

 

"Denn wir wissen, dass der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch (vor sein Angesicht) stellen wird." (Bibel, NT, 2. Korintherbrief 4:14, ca. 55 n. n. Chr.) - "Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde." (Bibel, NT, 2. Korintherbrief 5:15, ca. 55 n. Chr.)

 

[8]  Andere Paulusbriefe (Bibel, Neues Testament)  [Λ]

"Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. 6 Er hat uns mit Christus Jesus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben." (Bibel, Neues Testament, Brief an die Epheser 2:4-6 , um 60-92 n. Chr.)  

 

"Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. 11 So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen." (Bibel, NT, Brief an die Philipper 3:10,11, ca. 61-65 n. Chr.)

 

 

"Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, 21 der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann. (Bibel, Brief an die Philipper 3:20-21, ca. 61-65 n. Chr.)

"Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt, durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat." (Bibel, NT, Brief an die Kolosser 2:12, ca. 55-63 n. Chr.

  

Von der Auferstehung der Toten: "Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen. Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander." (Bibel, NT, 1. Thessalonicher 4:13-18, ca. 50 n. Chr.

 

"... die von der Wahrheit abgeirrt sind und behaupten, die Auferstehung sei schon geschehen ..." (Bibel, NT, 2. Brief an Timotheus 2:18 , 1. Jh. n. Chr.)

 

"Er verließ sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zurück. Das ist ein Sinnbild ... 35 Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung zurückerhalten. Einige nahmen die Freilassung nicht an und ließen sich foltern, um eine bessere Auferstehung zu erlangen." (Bibel, NT, Brief an die Hebräer 11:19,35, ca. 80-90 n. Chr.)  

 

[9]   Andere christliche Schriften   [Λ]

"Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben 4 und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist." (Bibel, Neues Testament, 1. Brief des Petrus 1:3-4 , ca. Ende des 1. Jh. n. Chr.)

 

Die Seele Jesus ist auferstanden: "Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte, und ist getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In ihm (als Seele) ist er auch hingegangen und hat gepredigt den Geistern (Seelen) im Gefängnis, die einst ungehorsam waren, ..." (Bibel, NT, 1. Petrus 3:18-20, ca. Ende des 1. Jh. n. Chr.)  

 

Seele: "Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen." (Bibel, NT, Offenbarung des Johannes 6:9, ca. 90 n. Chr.)

 

Seelen - 1. Auferstehung: "Dann sah ich einen Engel vom Himmel herabsteigen; auf seiner Hand trug er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette. 2 Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange – das ist der Teufel oder der Satan -, und er fesselte ihn für tausend Jahre. 3 Er warf ihn in den Abgrund, verschloss diesen und drückte ein Siegel darauf, damit der Drache die Völker nicht mehr verführen konnte, bis die tausend Jahre vollendet sind. Danach muss er für kurze Zeit freigelassen werden. 4 Dann sah ich Throne und denen, die darauf Platz nahmen, wurde das Gericht übertragen. Ich sah die Seelen aller die enthauptet worden waren, weil sie an dem Zeugnis Jesu und am Wort Gottes festgehalten hatten. Sie hatten das Tier und sein Standbild nicht angebetet und sie hatten das Kennzeichen nicht auf ihrer Stirn und auf ihrer Hand anbringen lassen. Sie gelangten zum Leben und zur Herrschaft mit Christus für tausend Jahre. 5 Die übrigen Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre vollendet waren. Das ist die erste Auferstehung. 6 Selig und heilig, wer an der ersten Auferstehung teilhat. Über solche hat der zweite Tot keine Gewalt. Sie werden Priester Gottes und Christi sein und tausend Jahre mit ihm herrschen." (Bibel, NT, Offenbarung des Johannes 20:1-6 , ca. 90 n. Chr.)

 

"Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl. (Bibel, NT, Offenbarung des Johannes 20:12-15 , ca. 90 n. Chr.)

 

"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.  ... 24 Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. 25 Und ihre Tore werden nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. 26 Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen. 27 Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes." (Bibel, NT, Offenbarung des Johannes 21:1-27)

 

Leibliche Auferstehung: "Voller Zweifel, ob er es auch wirklich war, gingen wir zu ihm hinaus. Jesus fragte uns: "Weshalb zweifelt ihr und seid ungläubig? Ich habe euch doch selbst erläutert, dass ich leibhaftig leiden werde, dass ich sterben muss und auferstehen werde. Damit ihr erkennt, dass ich es wirklich bin, lege du, Petrus, deine Finger in das Nägelmal meiner Hände. Und du, Thomas, lege deine Finger in die Lanzenstiche meiner Seiten. Und du, Andreas, sieh nach, ob mein Fuß auf die Erde tritt und dabei eine Spur hat. Denn beim Propheten steht geschrieben: Ein Gespenst, ein Dämon, haftet nicht auf der Erde." (Evangelium Epistula Apostolorum, 19, 2. Jh. n. Chr.)  

 

Leibliche Auferstehung: "Als nun jene Soldaten dies sahen, weckten sie den Hauptmann und die Ältesten - auch diese waren nämlich bei der Wache zugegen. 39. Und während sie erzählten, was sie gesehen hatten, sehen sie wiederum drei Männer aus dem Grabe herauskommen und die zwei den einen stützen und ein Kreuz ihnen folgen 40. und das Haupt der zwei bis zum Himmel reichen, dasjenige des von ihnen an der Hand Geführten aber die Himmel überragen. 41. Und sie hörten eine Stimme aus den Himmeln rufen: Hast du den Entschlafenen gepredigt?, 42. und es wurde vom Kreuze her die Antwort laut: ja." (Petrusevangelium 38-42, 2. Jh. n. Chr.

 

 

Keine Leibliche Auferstehung: „Doch diese törichten Leute sind wie alle anderen Dummköpfe. Sie haben nicht das Wort, das Leben gibt. Einige sagen: >Am Jüngsten Tag werden wir sicher bei der Auferstehung dabei sein.< Doch sie wissen nicht, was sie sagen. Denn der Jüngste Tag besteht darin, dass die, die zu Christus gehören ... Deshalb: Erwarte nicht die leibliche Auferstehung! Sie ist nur Zerstörung. Und alle, die eine leibliche Auferstehung erwarten, die es nicht gibt, sind immer noch ganz ihrem Fleisch verhaftet. Sie kennen weder die Kraft Gottes, noch verstehen sie die Schrift und ihre Auslegung, weil sie zwar viel wissen, aber nichts verstehen.“ (Testimonium Veritatis/Das wahre Zeugnis, Mitte des 2. Jh., Das Neue Testament u. frühchristliche Schriften, S. 1024, Absatz 8, K. Berger, Chr. Nord)

 

 

„Doch da du mich nun ebenso höflich wie freundlich nach der Auferstehung fragst, will ich dir antworten: ... So hat er uns den Weg geschenkt, auf dem wir unsterblich werden können. Dann gilt, was der Apostel sagt: >Wir leiden mit ihm, wir stehen mit ihm von den Toten auf, wir gehen in den Himmel mit ihm.< ... Einige möchten beim Suchen nach Antworten auf unsere Frage erfahren, ob der Erlöste, wenn er seinen Körper verlässt, sofort gerettet wird. Gib keinem Anlass, an Folgendem zu zweifeln: Die sichtbaren Körperglieder sind tot und werden nicht gerettet. Nur lebendige Glieder werden nämlich auferstehen. Jetzt existieren sie verborgen in den sichtbaren Gliedern. Was ist denn nun die Auferstehung? Sie ist stets Enthüllung (Ableben) derer, die schon auferstanden (im Innern) sind ...“ (Brief an Rheginus, Entstehung um 150 n. Chr., Das Neue Testament und frühchristliche Schriften v. K. Berger, Chr. Nord, S. 1043, Abs. 2,4,9)

 

Reinkarnation? - Fragment 5: „... Christus sei ein gewöhnlicher Mensch gewesen. Er sei jetzt nicht zum ersten Male von einer Jungfrau geboren worden, sondern schon früher, und zwar vielfach, und habe gelebt und daher schon viele Geburten und Leiber hinter sich; er wandle von Körper zu Körper.“ (Das Buch Elchesai, Beginn des 2. Jh. n. Chr., fragmentarisch bei Hippolyt, Widerlegung der Häresien 9,14,1 u. Epiphanius, 3./4. Jh. n. Chr., - Das Neue Testament u. frühchristliche Schriften, S. 773, K. Berger, Chr. Nord)  

 

Leibliche Auferstehung: „...Er (Papias von Hierapolis, 5 Bände über die Auslegung von Jesusworten, um 110 n. Chr.) berichtet, dass zu seiner Zeit eine Totenauferstehung stattgefunden habe ... Dazu gehört auch, dass er behauptet, nach der Auferstehung der Toten werde es tausend Jahre geben, in denen das Reich Christi in körperlicher Weise hier auf Erden bestehen werde. Ich glaube, dass er (Papias) hier Erzählungen der Apostel aufnimmt, dabei aber Dinge, die symbolisch gesagt und als Geheimnis verstanden werden sollten, zu wörtlich genommen hat. Er war nicht besonders helle, wie man aus seinen Worten schließen kann. Doch wurde er für die meisten kirchlichen Schriftsteller nach ihm, die sich auf sein Alter beriefen, zur Quelle für sehr ähnliche Lehren, wie es bei Irenäus deutlich wird und bei anderen, die ähnlich dachten.“ (Eusebius von Caesarea, um 260-339 n. Chr., Kirchengeschichte III, 39 Schwartz GCS, 9, 284-292, Das Neue Testament u. frühchristliche Schriften, K. Berger u. Chr. Nord, S. 1072)

 

Leibliche Auferstehung: "... Er (Papias von Hierapolis, 1./2. Jh. n. Chr.) berichtet auch von anderen Wundern, besonders über die Mutter des Manaimos, die von den Toten auferstanden sei, und ferner, dass die Toten, die durch Jesus Christus auferstanden seien, bis in die Zeit Hadrians (Römischer Kaiser v. 117-138 n. Chr.) gelebt hätten." (Philippus Sidetes, um 380- ca. 433 n. Chr., Kirchengeschichte, Fragment de Boor TU 5,2,170. - Das Neue Testament u. frühchristliche Schriften, K. Berger u. Chr. Nord, S. 1075)  

 

Leibliche Auferstehung: "23 Deswegen ist die Zeit der Auferstehung gepredigt worden. 24 Wer aber behauptet, dass es leibliche Auferstehung nicht gibt, dessen Auferstehung wird es auch nicht geben,  25 wenn sie nicht an den leiblich Auferstandenen glauben. 26 Denn solche Leute verstehen nichts vom Säen des Weizens oder anderer Pflanzen. Nackt werden sie in die Erde geworfen. Wenn sie vergangen sind, stehen sie nach Gottes Willen wieder auf, und zwar leiblich und bekleidet (vgl. 1. Kor. 15,37). 27 Der Leib, der (in die Erde) gelegt wird, wird nicht nur auferweckt, sondern (auch) reich und in vieler Hinsicht gesegnet. 28 Wenn es erlaubt ist, nicht nur die Samen als Bild anzuführen, sondern auch edlere Körper: 29 Jona, Sohn des Amathios, wurde, da er den Niniviten nicht predigen wollte, sondern floh, von einem Wal verschlungen. 30 Nach drei Tagen und drei Nächten hat Gott das Gebet des Jona aus der tiefsten Hölle erhört, und Jona hatte keinerlei Schaden genommen, kein Haar ging verloren. 31 Ihr Kleingläubigen! Um wie viel mehr wird Gott euch, die ihr an Christus geglaubt habt, auferwecken, so wie Christus selbst auferstanden ist. 32 Auf die Gebeine des toten Elisa haben die Kinder Israels einen menschlichen Leichnam gelegt - und er stand auf. (2. Könige 13:20-21) So werdet auch ihr, auf den Leib und die Gebeine und den Geist des Herrn gelegt, an jenem Tag unversehrt auferstehen." (Der dritte Brief an die Korinther. Er ist Teil der koptischen Paulusakten, vor 200 n. Chr. - Das Neue Testament u. frühchristliche Schriften, K. Berger u. Chr. Nord, S. 1233)

 

 

Leibliche Auferstehung: „Bekräftigung dessen, was die Auferstehung betrifft, auch aus den Schriften der Heiden. Auch die, die aus Heidenvölkern berufen sind, (also) auch Heiden (waren), lesen und hören über die Auferstehung von der Sibylle (Orakel Sibylle, IV, 179-185), was ihnen also gesagt und verkündet worden ist: „Wenn alles Staub und Asche geworden ist, wird der erhabene Gott das Feuer, das er entfacht hat, stillen, und dann wiederum wird Gott selbst die Gebeine und die Asche der Menschen auferstehen lassen und sie mit ihrer Gestalt bekleiden, er wird nämlich die Menschen, wie sie zuvor gewesen sind, auferstehen lassen. Und dann wird das Gericht sein, in welchem Gott richten wird in der künftigen Welt. Die Gottlosen und Frevler wird wieder die Erde bedecken, die Rechtschaffenen und Gerechten werden in der (neu)belebten Welt leben und Gott wird ihnen Geist und Gnade geben; dann werden alle einander sehen“. (Die syrische Didaskalia; übersetzt und erklärt von Hans Achelis und J. P. G. Flemming, Leipzig: Hinrichs, 1904, S. 100, ca. 280 n. Chr.)

 

[10] Zitate aus dem Alten Testament der Bibel und anderen Schriften  [Λ]

 

Himmelfahrt des Henoch: "Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, dass sein ganzes Alter ward 365 Jahre. Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg und er ward nicht mehr gesehen." (Bibel, Altes Testament, 1. Mose 5:22-24) - "Durch den Glauben wurde "Henoch" entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe." (Bibel, Neues Testament, Hebräerbrief 11:5, Entstehung: ca. 80-90 n. Chr.)

 

Verklärung/Verwandlung: "... wird dir (Saul) eine Schar von Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Harfe und Pauke und Flöte und Zither und sie werden in Verzückung sein. 6 Und der Geist des Herrn wird über dich kommen, dass du mit ihnen in Verzückung gerätst; da wirst du umgewandelt und ein anderer Mensch werden." (Bibel, AT, 1. Samuel 10:5-6, Buch: ca. 10. – 8. Jh. v. Chr.)

 

"Das Grab ist ihr Haus auf ewig, ist ihre Wohnung für immer, ob sie auch Länder nach ihren Namen benannten. 13 Der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht; er gleicht dem Vieh, das verstummt. 14 So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen, und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen. 15 Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe, sie stürzen hinab zur Unterwelt. Geradeweg sinken sie hinab in das Grab, ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt. 16 Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes, ja, er nimmt mich auf." (Bibel, AT, Psalmen 49:12-16, gesammelt ca. 1300 - 538 v. Chr.)

 

"Ich aber bleibe immer bei dir (Jahve), du hältst mich an meiner Rechten. 24 Du leitest mich nach deinem Ratschluss und nimmst mich am Ende auf in Herrlichkeit. 25 Was habe ich im Himmel außer dir? Neben dir erfreut mich nichts auf der Erde." (Bibel, AT, Psalmen 73:23-26, gesammelt ca. 1300 - 538 v. Chr.)

 

Leibliche Auferstehung eines Kindes: "Und nach diesen Geschichten wurde der Sohn seiner Hauswirtin krank und seine Krankheit wurde so schwer, dass kein Odem mehr in ihm blieb. Und sie sprach zu Elia: Was hab ich mit dir zu schaffen, du Mann Gottes? Du bist zu mir gekommen, dass meiner Sünde gedacht und mein Sohn getötet würde. Er sprach zu ihr: Gib mir deinen Sohn! Und er nahm ihn von ihrem Schoß und ging hinauf ins Obergemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein Bett und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, tust du sogar der Witwe, bei der ich ein Gast bin, so Böses an, dass du ihren Sohn tötest? Und er legte sich auf das Kind drei Mal und rief den HERRN an und sprach: HERR, mein Gott, lass sein Leben in dies Kind zurückkehren! Und der HERR erhörte die Stimme Elias und das Leben kehrte in das Kind zurück, und es wurde wieder lebendig. Und Elia nahm das Kind und brachte es hinab vom Obergemach ins Haus und gab es seiner Mutter und sprach: Sieh da, dein Sohn lebt!  Und die Frau sprach zu Elia: Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist, und des HERRN Wort in deinem Munde ist Wahrheit." (Bibel, AT, 1. Könige 17:17-24, ca. 550 v. Chr.)

 

Himmelfahrt des Elia: "Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wetter gen Himmel." (Bibel, AT, 2. Könige 2:11, ca. 550 v. Chr.)

 

Leibliche Auferweckung eines Kindes: "Als Elischa in das Haus kam, lag das Kind tot auf seinem Bett. 33 Er ging in das Gemach, schloss die Tür hinter sich und dem Kind und betete zum Herrn. 34 Dann trat er an das Bett und warf sich über das Kind; er legte seinen Mund auf dessen Mund, seine Augen auf dessen Augen, seine Hände auf dessen Hände. Als er sich so über das Kind hinstreckte, kam Wärme in dessen Leib. 35 Dann stand er auf, ging im Haus einmal hin und her, trat wieder an das Bett und warf sich über das Kind. Da nieste es siebenmal und öffnete die Augen. 36 Nun rief Elischa seinen Diener Gehasi und befahl ihm die Schunemiterin zu rufen. 37 ... Dann nahm sie ihren Sohn und ging hinaus." (Bibel, AT, 2. Könige 4:32-37, ca. 550 v. Chr.)

 

Leibliche Auferweckung: "Elischa starb und man begrub ihn. In jenem Jahr fielen moabitische Räuberscharen in das Land ein. 21 Als man einmal einen Toten begrub und eine dieser Scharen erblickte, warf man den Toten in das Grab Elischas und floh. Sobald aber der Tote die Gebeine Elischas berührte, wurde er wieder lebendig und richtete sich auf." (Bibel, AT, 2. Könige 13:20-21, ca. 550 v. Chr.)

 

"Denn ein Baum hat Hoffnung, auch wenn er abgehauen ist; er kann wieder ausschlagen, und seine Schösslinge bleiben nicht aus. Ob seine Wurzel in der Erde alt wird und sein Stumpf im Boden erstirbt, so grünt er doch wieder vom Geruch des Wassers und treibt Zweige wie eine junge Pflanze. 10 Stirbt aber ein Mann, so ist er dahin; kommt ein Mensch um - wo ist er? 11 Wie Wasser ausläuft aus dem See, und wie ein Strom versiegt und vertrocknet, 12 so ist ein Mensch, wenn er sich niederlegt, er wird nicht wieder aufstehen; er wird nicht aufwachen, solange der Himmel bleibt, noch von seinem Schlaf erweckt werden.“ (Bibel, AT, Hiob 14:7-12, Buch: 5. - 3. Jh. v. Chr.)

 

"Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. 26 Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. 27 Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust." (Bibel, AT, Hiob 19:25-27, Buch: 5. – 3. Jh. v. Chr.)

 

"Denk an deinen Schöpfer in deinen frühen Jahren, ehe die Tage der Krankheit kommen und die Jahre dich erreiche, von denen du sagen wirst: Ich mag sie nicht! ... 7 der Staub auf die Erde zurückfällt als das, was er war, und der Atem zu Gott zurückkehrt, der ihn gegeben hat." (Bibel, AT, Kohelet 12:1,7, ca. 3. Jh. v. Chr.)

 

"... So erklärte er ohne Umschweife, man solle ihn ruhig zur Unterwelt schicken.“ - „... Mein Körper leidet qualvoll unter den Schlägen, meine Seele aber erträgt sie mit Freuden, weil ich ihn fürchte." (Das Martyrium des Eleasar, Bibel, AT, 2. Makkabäer 6:23,30, Entstehung ca. 160 v. Chr.)

 

"Sterbend sagte er zum König: „>Du Verbrecher! Du kannst uns zwar dieses Leben nehmen, aber der König der ganzen Welt wird uns zu einem ewigen Leben erwecken, weil wir im Gehorsam gegen seine Gesetze gestorben sind.< 10 Dann kam der dritte an die Reihe. Als man seine Zunge verlangte, streckte er sie ohne zu zögern heraus und hielt mutig die Hände zum Abhacken hin. 11 Gelassen sagte er: „Was ihr mir nehmt, habe ich vom Gott des Himmels. Im Gehorsam gegen seine Gesetze gebe ich es hin und ich vertraue darauf, dass er es mir wiedergeben wird." (Das Martyrium der sieben Brüder, Bibel, AT, 2. Makkabäer 7:9, Entstehung ca. 160 v. Chr.)

 

"... Damit handelte er (Judas der Makkabäer) sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es nämlich überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten. Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben ..." (Bibel, AT, 2. Makkabäer 12:43-45, Entstehung ca. 160 v. Chr.) 

 

"An jenen Tagen wird die Erde die, welche in ihr angesammelt sind, umgeben und auch, die Scheol wird wiedergeben, was sie empfangen hat und die Hölle wird, was sie schuldet, herausgeben. Er wird die Gerechten und Heiligen unter ihnen auswählen, denn der Tag ihrer Erlösung ist nahebei." (Bibel, AT, nur bei der äthiop. Kirche, Äthiopisches Henochbuch, 2. Teil, Die Bilderreden, 51:1, 70-100 n. Chr.)

 

"Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat's gesagt."  (Bibel, AT, Jesaja 25:8, geb. um 760 v. Chr.)

 

Leibliche Auferstehung: "Aber deine Toten werden leben, deine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn ein Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Toten herausgeben." (Bibel, AT, Jesaja 26:19, geb. um 760 v. Chr.)

 

Leibliche Auferstehung: "Des Herrn Hand kam über mich und er führte mich hinaus im Geist des Herrn und stellte mich mitten auf ein weites Feld; das lag voller Totengebeine. Und er führte mich überall hindurch. Und siehe, es lagen sehr viele Gebeine über das Feld hin, und siehe, sie waren ganz verdorrt. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, meinst du wohl, dass diese Gebeine wieder lebendig werden? Und ich sprach: Herr, mein Gott, du weißt es. 4 Und er sprach zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des Herr Wort! So spricht Gott der Herr zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet. Ich will euch Sehnen geben und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe euch mit Haut und will euch Odem geben, dass ihr wieder lebendig werdet; und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. Und ich weissagte, wie mir befohlen war. Und siehe, da rauschte es, als ich weissagte, und siehe, es regte sich und die Gebeine rückten zusammen, Gebein zu Gebein. Und ich sah, und siehe, es wuchsen Sehnen und Fleisch darauf und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen. Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der Herr: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden! 10 Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer. 11 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind verdorrt und unsere Hoffnung ist verloren und es ist aus mit uns. 12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels. 13 Und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole. 14 Und ich will meinen Odem in euch geben, dass ihr wieder leben sollt, und will euch in euer Land setzen, und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. Ich rede es und tue es auch, spricht der Herr." (Bibel, AT, Hesekiel 37:1-14, 6. Jh. v. Chr.)

 

LEIBLICHE AUFERSTEHUNG: "Kommt, wir wollen wieder zum Herrn; denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen, er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden. Er macht uns lebendig nach zwei Tagen, er wird uns am dritten Tage aufrichten, dass wir vor ihm leben werden. Lasst uns darauf Acht haben und danach trachten, den Herrn zu erkennen; denn er wird hervorbrechen wie die schöne Morgenröte und wird zu uns kommen wie ein Regen, wie ein Spätregen, der das Land feuchtet.." (Bibel, AT, Hosea 6:1-3, 8. Jh. v. Chr.) 

 

LEIBLICHE AUFERSTEHUNG: "Ich aber bin der Herr, dein Gott, von Ägyptenland her, und du solltest keinen andern Gott kennen als mich und keinen Heiland als allein mich ... 14 Aber ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Totenreich, ich will dir eine Pest sein; Rache kenne ich nicht mehr." (Bibel, AT, Hosea 13:4,14, 8. Jh. v. Chr.)

 

Leibliche Auferstehung: „Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.“ (Bibel, AT, Daniel 12:2, Buch: ca. 164 v. Chr.)

Leibliche Auferstehung: „Du aber, Daniel, geh hin, bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage!“ (Bibel, AT, Daniel 12:13, Buch: ca. 164 v. Chr.)

 

Das jenseitige Los der Guten und der Bösen: "Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand und keine Qual kann sie berühren. 2 In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück, 3 ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden. 4 In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. 5 Ein wenig nur werden sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner würdig. 6 Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und sie angenommen als ein vollgültiges Opfer. Beim Endgericht werde sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen. 8 Sie werden Völker richten und über Nationen herrschen und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit. 9 Alle die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und erbarmen wird seinen Erwählten zuteil. 10 Die Frevler aber werden für ihre Pläne bestraft, sie, die den Gerechten missachtet haben und vom Herrn abgefallen sind. 11 Unglücklich sind alle, die Weisheit und Belehrung verachten; leer ist ihre Hoffnung, vergeblich sind ihre Mühen und wertlos ihre Taten. 12 Ihre Frauen sind unverständig und ihre Kinder böse, fluchbeladen ist ihr Geschlecht." (Bibel, AT, Weisheit 3:1-12, um 50 v. Chr., Alexandria)

 

"Weder Kraut noch Wundpflaster machte sie gesund, sondern dein Wort Herr, das alles heilt. 13 Du hast Gewalt über Leben und Tod; du führst zu den Toren der Unterwelt hinab und wieder herauf. 14 Ein Mensch kann zwar in seiner Schlechtigkeit töten, doch den entschwundenen Geist holt er nicht zurück und die weggenommenen Seele kann er nicht befreien." (Bibel, AT, Weisheit 16:12-14, um 50 v. Chr., Alexandria)  

 

Jüdischer Glaube im 1. Jahrhundert n. Chr.: "Du bist mächtig in Ewigkeit, Herr, belebst die Toten, du bist stark zum Helfen. Du ernährst die Lebenden mit Gnade, belebst die Toten in großem Erbarmen, stützest die Fallenden, heilst die Kranken, befreist die Gefesselten und hältst die Treue denen, die im Staube schlafen. Wer ist wie du, Herr der Allmacht, und wer gleichet dir, König, der du tötest und belebst und Heil aufsprießen lässt. Und treu bist du, die Toten wieder zu beleben. Gelobt seist du, Ewiger, der du die Toten wieder belebst!" (Achtzehnbittengebet, 2. Benediktion)

 

LEIBLICHE AUFERSTEHUNG IM JUDENTUM: „Antoninus der Kaiser ... kam zu Rabbi: Er traf ihn, wie er dasaß und seine Schüler vor ihm. Antoninus sprach zu ihm: Sind das die, von denen du so rühmend sprichst: Er antwortete: Ja ... Der Kleinste unter ihnen kann Tote erwecken. Nach einigen Tagen wurde ein Diener des Antoninus zum Tode krank. Er ließ Rabbi sagen: Sende mir einen von deinen Schülern, dass er mir diesen Toten wieder lebendig mache! Er sandte ihm einen von seinen Schülern ... Dieser ging hin und fand den Diener hingestreckt. Er sprach zu ihm: Was liegst du da hingestreckt, während dein Herr auf seinen Füßen steht? Sofort bewegte er sich und stand auf.“ (Lev R 10 [111 d], „Midrasch zu Levitikus“, Auferstehung, Y. Lapide, S. 23

 

Leibliche Auferstehung - Contra Celsum, Gegen Celsus: „Die Ungläubigen spotten über unsere Lehre von der Auferstehung Jesu Christi. Wir wollen deshalb an den Bericht erinnern, den Plato von Er, dem Sohne des Armenios, gibt, dass dieser sich nämlich nach zwölf Tagen wieder lebendig vom Scheiterhaufen erhoben und von den Dingen erzählt habe, die er in der Unterwelt gesehen. Ungläubigen gegenüber wird es für diesen Punkt nicht ganz unnütz sein, hier auch jenes Weibes bei Herakleides Erwähnung zu tun, bei welcher das Atmen aufgehört hatte. Man erzählt von vielen, die auch aus den Gräbern zurückgekehrt sind, und zwar nicht nur am Tage der Beerdigung selbst, sondern sogar noch Tags darauf.“ (Origenes, um 185 bis ca. 254 n. Chr.: Gegen Celsus (Contra Celsum) Zweites Buch, 16)

 

Leibliche Auferstehung: „Ich will dir aber keine Erzählung des Alkinoos mitteilen, sondern von einem gestandenen Mann, nämlich ER, dem Sohn des Armenios, der Abstammung nach ein Pamphylier; dieser war einst im Krieg gefallen, und als die Toten  nach zehn Tagen schon verwest aufgenommen wurden, wurde er unversehrt aufgenommen und nach Hause gebracht, um bestattet zu werden. Als er aber am zwölften Tag auf dem Scheiterhaufen lag, lebte er wieder auf und berichtete sodann, was er dort (im Jenseits) gesehen hatte.“ (Der Er-Mythos, Das Schicksal der Seelen im Jenseits, Platon, Politeia 613e-615d)

 

Celsus, ein antiker platonischer Philosoph, stellt in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts die Frage an die Christen: „Übrigens möchte ich doch genauer fragen: Steht man mit Körper auf oder ohne Körper und mit welchem Körper, mit altem, mit neuem? Ohne Körper? Aber soviel ich weiss, ist dies weder Verstand, noch Seele, noch Leben. Mit diesem Körper? Aber der ist schon vorher zergangen. Mit anderem Körper? Also wird ein neuer Mensch geboren, nicht jener alte wird repariert. Und doch ist eine so lange Zeit hingegangen, zahllose Jahrhunderte sind verflossen, ohne dass auch nur einer von der Unterwelt zurückkam, es sei mit dem Protesilauslose der Erlaubnis eines Verkehrs etlicher Stunden, es sei, damit wir dem Exempel glauben lernten." (Celsus’ wahres Wort, vom Jahr 178 n. Chr., wiederhergestellt von Dr. Theodor Keim, Ord. Professor der Theologie an der Universität Zürich, 1873)

 

"Einfältig aber ist es von ihnen [den Christen] auch zu glauben, wenn Gott einmal wie ein Koch das Feuer herbeigebracht, werde das ganze übrige Geschlecht gebraten [alle Nichtchristen] werden; sie selber aber allein werden bleiben, nicht nur die Lebenden, sondern auch die längst einmal Gestorbenen, nachdem sie mit jenem ihrem leibhaftigen Fleisch von der Erde wieder aufgetaucht [leibliche Auferstehung], durchaus die Hoffnung von Würmern! ...

 

Denn welcher ganz vernichtete Leib vermag zu seiner anfänglichen Natur zurückzukommen [leibliche Auferstehung] und gerade zu jenem ersten Bestand, aus welchen er aufgelöst worden? Da sie nichts zu erwarten haben, so nehmen sie zum unsinnigsten Rückzug ihre Zuflucht: dass alles Gott möglich sei.“ (Celsus’ wahres Wort, vom Jahr 178 n. Chr., wiederhergestellt von Dr. Theodor Keim, Ord. Professor der Theologie an der Universität Zürich, 1873, S. 65, 66)

 

Der Theologe C. Schneider bilanziert: „Nun sind aber nicht die Lehren von dem Aufstieg, der Läuterung und der Unsterblichkeit der Seele für das Christentum typisch und maßgebend geworden, sondern die mit einer kaum zu begreifenden Leidenschaftlichkeit durchgekämpfte und schließlich in den meisten Kirchen siegreiche Lehre von der Auferstehung des Fleisches. Lange Zeit und in weiten Kreisen wird sie zum Zentraldogma des Christentums.“ (Geistesgeschichte der christlichen Antike, 1970, S. 274, 275)

 

Bild: © minerva79.de - Junge Küstentanne, Kalifornien, USA

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