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Nostradamus-Visionen und ihre Bedeutung

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Centurie 1:63, 6:4, 10:31

 

„Das Morgen ist schon im Heute vorhanden, aber es maskiert sich noch als harmlos, es tarnt und entlarvt sich hinter dem Gewohnten. Die Zukunft ist keine sauber von der jeweiligen Gegenwart abgelöste Utopie: die Zukunft hat schon begonnen. Aber noch kann sie, wenn rechtzeitig erkannt, verändert werden.“ [1]

  

Die Geißeln sind vorüber, die Welt verkleinert sich.

Lange Zeit herrscht Friede auf der entvölkerten Erde.

Wieder sicheres Reisen durch Himmel, Erde, Meer & Wellen.

Dann entstehen von neuem die Kriege.

Centuri 1:63 - Lyon 1568

 

Les fleaux [2] passés diminue le monde

Long temps la paix terres inhabitées:

Seur marchera par ciel, terre, mer, & onde:

Puis de nouveau les guerres suscitées.

Centurie 1:63 - Lyon 1568

 

 

Himmlisches Feuer von westlicher Seite, - und vom Süden wandern bis nach Osten, -

Grünes halb tot, ohne die Ursache zu finden, - Drittes Zeitalter, dem kriegerischen Mars, -

von Karfunkeln [3] sieht man es feurig schimmern, Karfunkelzeitalter:

Und am Ende Hungersnot. - Prédictions 27. [4]

 

So große Hungersnot durch Pestwelle, - durch lange Regenfälle längst des Nordpols: -

Samarobryn [5] und hundert Orte der Hemisphäre, - leben ohne Gesetz, politisch losgelöst. 

Centurie 6:5 - Lyon 1568

 

Die grausamen Auswirkungen eines Atomkriegs liegen jenseits jeglicher Erfahrung und überfordern schon deshalb unser Vorstellungsvermögen. Abschätzungen besagen, dass rund die Hälfte der Menschheit bei der ersten Hitze-, Druck- und Strahlungswelle umkommt bzw. nmittelbar darauf ihren schweren Verletzungen erliegt.“ [6], das wären mindestens 4 Milliarden Menschen.

 

Die überlebenden Lebewesen müssen langfristig mit vermehrtem Auftreten von Fehlbildungen und Krebs aufgrund der erbgutschädigenden Strahlung leben. Ökosysteme werden zusammenbrechen und es wird durch Rauch und Staub und verminderter Sonneneinstrahlung Klimaveränderungen geben, wozu auch der nukleare Winter gehört. Hungersnöte werden die Folge sein. Die Lebenden werden die Toten beneiden.

 

Die unermessliche Not, das große Elend und die Erinnerung an das apokalyptische Erlebnis werden u. a. dazu beitragen, dass auf der „entvölkerten Erde“ „für lange Zeit Frieden herrscht“.

 

Nach der Erneuerung der Verkehrsmittel können die Menschen „wieder sicher im Himmel, auf der Erde und auf Meer und Wellen reisen.“ Doch aufgrund mangelnden Bewusstseins wird es dazu kommen, dass „die Kriege von Neuem entstehen“.

 

Möglicherweise ist zur Vermeidung solcher Ereignisse eine metaphysische Betrachtung hilfreich, wozu z. B. auch das Thema Leib-Seele-Reinkarnation gehört, d. h. mehr zu forschen über die Zusammenhänge des Seins und das möglichst empirisch und in Freiheit. Oder bleibt uns letztendlich nur der Weg mit tiefstem Schmerz und tiefstem Leid, der Weg nach Golgatha?

 

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Anmerkungen:

 

Bild: Atombombentest „Castle Romeo“ auf dem Bikini-Atoll, 1954. (11 Mt.) United States Department of Energy. National Nuclear Security Administration Nevada Baubüro Photo Library, Nummer XX-33.

 

[1] Zitate von Robert Jungk zum Thema Zukunft, www.zwnetz.de/jungk (2004)

 

[2] Fleaux: Druck Lyon (1568): fleurs, Blumen - Albi (1555): fleaux - Budapest: fleaux - Utrecht (1557): fleaux - Wien (1555): fleaux - Moskau (1557): ist gleich mit Budapest.

 

[3] Karfunkel: feuerroter Edelstein, Granat, Rubin, (volkstümlich) Karbunkel. Lat. carbunculus „kleine (glühende) Kohle“, zu lat. carbo „Kohle“, vermutlich beeinflusst von funkeln.

 

[4] Prédictions: Vorhersagen (von M. Nostradamus)

 

[5] Samarobryn, Samarobriva = Amiens, Stadt in Nordfrankreich, 140 km nördlich von Paris. Während der römischen Herrschaft trug die Siedlung den Namen Samarobriva.

 

[6] Von der Nuklearnacht zum Nuklearwinter. Über die klimatischen und ökologischen Auswirkungen eines Atomkriegs von Wilfrid Bach, http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=0617

 

 

Le saint empire viendra en Germanie,

Ismaelites trouveront lieux ouverts.

Anes vouldront aussi la Carmanie,

Les soustenans de terre tous couverts.

Centurie 10:31, Lyon 1568

 

„Die heilige Herrschaft (des islamischen Reiches) wird nach Germanien

(Deutschland) kommen, - und die Ismaeliten (Araber oder eine schiitische

Gruppe) werden die Orte offen vorfinden (kein Widerstand, unverteidigt, willkommen).

Die Esel (Nordafrikaner, die Heimat der Esel) werden auch Karmanien

(Landesteil im südöstlichen Iran) geneigt sein. – Die Opposition

(Widerstandsleistende, Andersdenkende) wird mit Erde bedeckt .“

Centurie 10:31, Lyon 1568 

 

 

Le Celtique fleuve changera de rivage,

Plus ne tiendra la cité d'Agripine:

Tout transmué hormis le vieil langage,

Saturne, Leo, Mars, Cancer en rapine.

Centurie 6:4 - Lyon 1568

 

Der keltische Fluss (der Rhein) wird sein Ufer verändern,

wird nicht mehr die Stadt Agrippina (Köln) erreichen:

Alles verändert, außer der alten Sprache (Latein).

Saturn im Löwen, Mars im Krebs auf Raubzug.

Centurie 6:4 - Lyon 1568 

 

Möglich ist eine solche Veränderung z. B. durch einen extremen Anstieg des Meeresspiegels, sodass die neue Küste südlich von Köln verlaufen würde. Die Gletscher könnten ganz abgeschmolzen sein, verbunden mit geringeren Niederschlagsmengen, sodass der Rhein fast kein Wasser mehr führt oder eine große Naturkatastrophe würde den Flusslauf verändern, z. B. durch den Einschlag oder die zu große Nähe eines Asteroiden, die zum Teil auch eine gefährliche Größe haben, wie z. B. Pallas mit 546 km oder Juno mit 257 km Durchmesser.

 

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