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Prophezeiungen – Visionen – Träume

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#31 - Am Fuße des Berges. - Dort wo zwischen dem Hylligen Born, der Helenenquelle und den im Frühling brennenden Osterrädern, sich ein kleiner Fluss wie ein silbernes Band durch das grüne Tal zieht und da, wo wie aus weiter Ferne für den Lauschenden die Immergrünen der klassischen Musik zu hören waren, da stand ich am Ufer des Flusses, dessen lange Wasserpflanzen sich in der leichten Strömung wiegten.

 

Die dort verweilenden Menschen blickten betroffen und besorgt den Rettungsschwimmern zu, die vergebens nach einem Ertrunkenen tauchten. Der Fluss Emmer hatte ihn zu sich genommen.

 

Während ich das Geschehen in mein noch kindliches Gemüt aufnahm, blickte ich auf eine tiefe Ausspülung nahe dem Ufer, die sich von dem übrigen durchsichtigen Strom als ein schwarzes Loch abhob. In diesem Moment wusste ich ganz klar, dass der Ertrunkene dort in der Tiefe lag, so als wenn ich ihn gesehen hätte. Ich schwieg. Es verging dann noch eine ganze Zeit, bis einer der Taucher den Leichnam in dieser Vertiefung fand.

 

Dieses rätselhafte Hellwissen trat auch später hin und wieder auf. Z. B. als ich im Jahre 2006 ein schönes Bild von mehreren italienischen Fußballspielern sah, wie sie vereint auf den Platz liefen und ich in dem Moment, wie von einem Übergeist inspiriert, wusste, dass sie Weltmeister würden. Oder wenn ich etwas enttäuscht von dem wohl nicht aufholbaren Rückstand in einem Spiel war und demzufolge in einer meiner Körperregion ein bekannter Impuls auftrat, der in diesem Fall Geduld oder abwarten bedeutete. Nach ein paar Minuten viel dann tatsächlich noch das erlösende Tor. Diese „Impulsvoraussagen“ haben sich immer erfüllt.

 

Denn, „So viel ist gewiss, dass in besonderen Zuständen die Fühlfäden unserer Seele über ihre körperlichen Grenzen hinausreichen können und ihr ein Vorgefühl, ja auch ein wirklicher Blick in die nächste Zukunft gestattet ist." (Goethe) - Bild: © Nifoto, Osterrad.   Λ

 

  #32 - Wohnungen, Welten und Manitu. - Gemäß dem Johannesevangelium 14:2 soll der jüdische Prediger Jesus Christus gesagt haben: „In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnung, wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.“

 

Würde „viele Wohnungen“ als Milliarden Galaxien, Sonnen und Planeten ausgelegt werden und dass möglicherweise irgendwo in den für uns unvorstellbaren Weiten des Universums eine lichte friedliche Welt mit wahrscheinlich nicht vergänglichen Körpern existiert, so wäre seine Aussage die eines hohen Geistes gewesen oder die einer unpersönlichen, außerordentlich wirksamen Kraft, die in allen Wesen und Dingen enthalten ist, so die These.

 

So klickte die Sekretärin eines Betriebes auf meine Website, die sie auf meinem Briefkopf gefunden hatte. Sie las und berichtete dem leitenden Ehepaar darüber. Es dauerte nicht lange und der Astralkörper der Chefin kam während einer Entspannungsübung in mein Zimmer. Sie übermittelte mir ein Bild, in dem sie sich auf den Rand meines Bettes setzte und sagte, dass sie auch gern in höhere Welten gehen würde. 

 

Einige Zeit später, als ich gerade dabei war, über Einzelheiten der jenseitigen Bereiche nachzudenken, war plötzlich die Seele ihres asketischen Mannes bei mir und sagte ganz klar und deutlich: „(Name), ich kann dir das alles erklären“, trotzdem er sich als Mensch über dieses Thema vorher skeptisch geäußert hatte.

 

Das Ehepaar gehört dem islamischen Glauben an, was kein Hinderungsgrund für nächtliche Exkursionen ihrer Seelen ist, denn sie unterliegen auch diesem Naturgesetz und der große Manitu, frei vom religiösen Gezeter und fantasievollen Glaubensgeschichten, ist wohl eher für ein Leben in Einheit mit ihm und für die Umsetzung hoher und lichter Werte. - Bild: © Europäische Südsternwarte ESO, Orionnebel.  Λ

 

 # 33 - Sie haben "ihre Hand nicht drüber gehalten". - Vision vom 30. 8. 1997: Ich stand auf einer grünen Wiese und die Erde bebte. Mich beeindruckte die Länge des Erdbebens, da es scheinbar nicht mehr aufhören wollte.

 

Es dauerte nur ein paar Wochen bis zum Eintreten des angekündigten Ereignisses, als am 26. September 1997 in den Apenninregionen Umbrien und Marken/Italien, mit einem Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskale, eine schreckliche Erdbebenserie begann. In 77 Orten wurden circa 9000 Gebäude beschädigt oder zerstört. 12 Menschen starben, Zehntausende wurden obdachlos und wussten nicht wohin. Der Winter stand vor der Tür.

 

Schwere Schäden entstanden auch an der Basilika San Francesco von Assisi/Umbrien/Italien mit ihren weltberühmten Wandmalereien. Beim Einsturz des Daches starben vier Menschen.

 

Der Psychoterror der Natur mit circa 4000 Erdstößen dauerte vom 26. September 1997 bis zum 6. 4. 1998, 6 Monate, eine schreckliche Ewigkeit für die Menschen in Umbrien und Marken.

 

Ein weiter entwickeltes Wesen aus den anderen Sphären hatte die Entwicklung der Erdkruste in den Apennin/Italien lange vor dem Ereignis erkannt. Mutter Natur nahm dann ihren Lauf und ob nun die "Gottesmutter Isis", die "Göttin Minerva", die "Heilige Gottesmutter Maria" oder der "Heilige Franz von Assisi", - sie haben 'ihre Hand nicht drüber gehalten'. 

 

Bild: Marmorne Isisstatue, 1. Hälfte des 2. Jahrhunderts, Villa Hadriana bei Tivoli,  Musei Capi- tolini, Rom/Italien, © Jastrow 2006.

 

Zeitliche Abfolge von mehr als 4000 Erdbeben in den Regionen Umbrien und Marken in Italien

Datum

Stärke / RS

Ereignisse

26. 9. 1997

5,5 Grad

 

In Marken und Umbrien/Italien stürzen viele Häuser zusammen. In manchen Orten werden bis zu 70% der Gebäude zerstört oder beschädigt. In der Stadt Assisi/Umbrien werden Teile der Franziskusbasilika beschädigt. Auch in Rom ist das Beben zu spüren.

26. 9. 1997

5,6 Grad

 

Nachbeben. Das Dach der Basilika San Francesco in Assisi stürzt ein und begräbt zwei Bautechniker und zwei Mönche unter sich. Teile der Wandmalereien werden zerstört. 11 Tote forderte das Nachbeben,  viele Verletzte und ca. 4000 Menschen wurden obdachlos. Sellano in Umbrien muss von Grund auf neu errichtet werden, bei 90% der Häuser hilf nur noch die Abrissbirne.

26. 9. 1997   

 

Viele kleinere Erdbeben. Der Turm der Kathedrale von Nocera Umbra bricht zusammen. Der Glockenturm von Foligno stürzt ein und Kirche von Bevagna wird beschädigt. Die Presse berichtet, dass über 100.000 Menschen aus Angst vor neuen Beben im Freien übernachten.

16. 10. 1997

Die Menschen sinken auf die Knie, strecken die Arme zum Himmel. Tränenüberströmt und verzweifelt fallen sie sich in die Arme, berichtet die dpa-Journalisten J. Lauterbauch und titelt "Beben kennt kein Erbarmen". Nach drei Wochen Erdbeben in Mittelitalien sind die Bewohner verzweifelt.

23. 10. 1997

5,0 Grad

 

In der Nähe der Stadt Assisi/Umbrien legen Erdstöße einen alten Sarg frei. Das gefundene Skelett soll aus dem 1.-2. Jahrhundert stammen.

3. 11. 1997

3,4 Grad 

Erneute Erdstöße

9. 11. 1997

4,4 Grad

 

40 Erdstöße in 36 Stunden. In Sellano/Umbrien wird der Kirchturm weiter zerstört. Die Nachbeben werden auch in Rom gespürt. Bisher wurden 6 stärkere Erdbeben, 2000 Nachbeben und ca. 60.000 Obdachlose gezählt.

12. 11. 1997

Diverse leichteren Erdstöße wurden in Chienti/Marche, Annifo/Umbrien und anderen Orten bemerkt. Schäden wurden nicht festgestellt.

13. 11. 1997

3,1 Grad

Leichtes Beben und noch diverse schwächere Nachbeben. Wahrgenommen in Sella- no/Umbrien und anderen Orten der Region.

16. 11. 1997

3,1 Grad

Leichtes Beben. Spürbar in Norcia/Marken und in Preci und Cascia in Umbrien.

17. 11. 1997

3,2 Grad

Erdstöße um 8:42 h und 12:47 h. in Sellano/Umbrien, Foligno/Umbrien, Cerreto di Spoleto/Umbrien und Nocera Umbra/Umbrien.

30. 11. 1997

3,2 Grad

Zwei leichte Beben um die Mittagszeit in der Stadt Assisi/Umbrien.

1. 12. 1997

Die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" (Abendkurier) aus Mailand fast nach 67 Tagen Erdbeben zusammen: 4.000 Erdbeben, 18.000 zerstörte Wohnungen in den Provinzen Umbrien und Marken und 40.000 Obdachlose.

2. 1. 1998

3,8 Grad

Ein erneutes Beben, einen Tag vor dem Besuch des Papstes Johannes Paul II. 

21. 3. 1998

Mehrere mittlere Erdstöße in Umbrien und Marken, die auch in Rom zu spüren waren.

23. 3. 1998

3,5 Grad

Ein weiteres Beben. "Der große Terror" ist immer noch nicht zu Ende.

26. 3. 1998

4,7 Grad

Schwerer Erdstoß in Umbrien/Italien und Urbino/Marken. Neue Risse in der Kirche der Heiligen Klara von Assisi in Stadt Assisi/Italien und weitere Schäden im Kloster Santa Chiara von Camerino/Marken.

3. 4. 1998

4,7 Grad

Ein neues Beben in Umbrien/Italien. Mehrere hundert Wohnungen werden gesperrt.

5. 4. 1998

4,5 Grad

Das Beben ist auch in der Basilika von Assisi und im Fußballstadion von Gualdo Tadina/Umbrien zu spüren.

6. 4. 1998

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Noch einmal müssen sich die Menschen in Gualdo Tadino und  Nocera Umbra in Umbrien den Schrecken zweier Erdbeben beugen, dann sind sie erlöst. Der Gesamtschaden der Beben wurde auf mehr als 2,56 Milliarden Euro geschätzt.   Λ

 

  # 34 - "Nach uns die Sinnflut?“ - Im Jahre 1997 hatte ich eine Vision, in der gewaltige Wassermassen über die Meeresufer traten und das Land überschwemmten. Diese Katastrophe sah ich von oben aus einem Hochhaus und sagte so zu mir selbst: "Da kann man nichts machen."  

 

Einige Ursachen für eine solche weltweite Katastrophe bewirken die Menschen selber. Die UNO prognostizierte im Mai 2011, dass im Jahre 2050 9,3 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden. Im Oktober 2011 waren es bereits 7 Milliarden, vor 500 Jahren nur ca. 500 Millionen und im Jahre 1804 ca. 1 Milliarde. Dazu gehört auch die zumindest zum Teil vom Menschen verursachte Klimaerwärmung, welche über einen längeren Zeitraum die Gletscher bzw. die kontinentalen Eismassen wegschmelzen lässt, sodass der Meeresspiegel steigt.  

 

Man kann sich vorstellen, was das für gewaltige Wassermassen sind, wenn während des Höhepunktes der letzten Eiszeit, als durch die Bildung kontinentaler Eismassen den Meeren massiv Wasser entzogen worden war, der Meeresspiegel in etwa 100 Meter tiefer lag als heute. 

 

Schmelzen also die heutigen restlichen Gletscher weg und dehnt sich das Wasser durch die Erwärmung aus, so müssen viele Menschen sehr darunter leiden.

 

„Après nous le déluge!“ („Nach uns die Sinnflut!“), gleich der Marquise de Pompadour nach der Schlacht und Niederlage von Roßbach (Sachsen, 1757) zu rufen, wäre ein Irrtum, denn die eigene „Schlacht“ ist nach dem Ableben noch nicht beendet, aber eine Wiederkehr sehr wahrscheinlich.

 

Das Hochhaus in dieser Vision ist ein Symbol der für uns Menschen unsichtbaren Sphären, wo ich mich zurzeit der großen Meeresausdehnung gerade aufhalten werde. - Bild: Überschwemmungen in England am Bristolkanal 1607, ca. 2000 Opfer, Urheber: artist unknown, Quelle: Mike Kohnstamm: Great Flood of 1607.   Λ

 

#35 - "Maria" & die "Mütter Courage und ihre Kinder". - Mein Blick fiel auf den durch die Kiefern scheinenden Mond und ich spürte die Stille dieses Waldes, der durch eine etwas tiefer liegende Wiese und einen kleinen Bach getrennt wurde. Frieden und Ruhe übertrugen sich auf mich.

 

Meine Gedanken schweiften dann u. a. zur Maria, der Mutter des Jesus von Nazareth und zu den vielen Menschen, die etwas egozentrisch täglich diese arme Frau mit ihren vielen Empfindungen, Gedanken und Bitten überhäufen und wie sie das aushalten kann.

 

Plötzlich veränderte sich die Atmosphäre bzw. die Schwingung in dem kleinen Zimmer, die auch mich umhüllte, durchdrang und mit der Quelle verband. Diese Liebesschwingung war so hoch, unbeschreiblich schön und anziehend und es ist ausgeschlossen, dass wir Menschen sie erzeugen könnten. Nach einer kurzen Zeit löste sich die Verbindung wieder auf.

 

Nach meiner heutigen Erkenntnis ist es zweifelsfrei ein höher entwickeltes Wesen gewesen, nicht zwingend religiös, auch nicht im Sinne der drei jahweistischen Religionen, sondern mehr gemessen an der Größe des Bewusstseins, einschließlich der inneren Veredelung. Marienfans könnten an eine Erscheinung derselben glauben bzw. sie annehmen, für wahrscheinlich halten, meinen oder vermuten, was jedoch letztendlich nur eine Spekulation wäre. Es ist nicht bekannt, ob sich diese Mutter zu der Zeit in den anderen Sphären aufhielt oder möglicherweise in einen Körper inkarniert ist.

 

Oder ob sie vielleicht im Gazastreifen/Palästina lebt, ihren Mann, drei ihrer vier Kinder und ihr Haus durch den ständigen Krieg verloren hat und ob sie nicht, um das Ganze irgendwie ertragen zu können, wie viele andere 'Mütter Courages' im Gazastreifen, jeden Tag die dort rezeptfreien Tramadol-Tabletten * (Opioid) einnimmt, um etwas Glück zu verspüren und damit ihre fast unerträgliche Lebenslast leichter wird.

 

In diesem Zusammenhang dachte ich natürlich auch an die Seele meine Freundin, welche zu der Zeit auf Reisen war und die manchmal auch eine hohe Liebeschwingung aufbauen konnte – aber so? - * sueddeutsche.de, Gefängnis mit Meerblick, 020109 - Bild: Wolkenstrahlen, National Oceanic and Atmospheric Administration.   Λ

 

# 36 - Stationen in der Ewigkeit? - Vorzeiten übertrug mir eine Seele einen Abschnitt aus einem Vorleben: Mein Begleiter und ich standen im Gang eines Amphitheaters. Draußen tobte die Menge, begeistert von Tierhatz, Gladiatorenkämpfen und Hinrichtungen. Da wir auch in die Arena mussten, sagte ich in dieser Vision zu meinem Begleiter: „Habe keine Angst!“ Die Seele fragte mich dann: „Willst du mehr?“ Ich lehnte jedoch ab.

 

Mehrere Jahre später berichtete ich einem Medium von dieser Vision und es erklärte mir, dass nach Auskunft seines leitenden Geistes der Vorlebensbericht wahr wäre, aber dass er sich bereits in der Auflösung befände. 

 

Später wurde ich einmal empfindungsmäßig von einer Seele auf das Amphitheater in Trier als Ort des Ereignisses hingewiesen, doch kann es sich dabei auch nur um ein Symbol für einen südlichen und ähnlichen Ort gehandelt haben.

 

Diese Vision hatte ich nach 30 Jahren leider vergessen. Ich wusste nur noch, dass noch ein Ereignis fehlte. Eine Seele half und zeigte mir noch einmal die Bilder und fragte im Anschluss: "War das jetzt hilfreich?"

 

Im Zusammenhang mit einem anderen Erlebnis hatte ich einen ganz klaren Traum, der auf ein weiteres Vorleben hindeutete.

 

Ich ging durch einen Wald, auf der Schulter ein erlegtes Rotwild und war gerade im Begriff noch "Wölfe" zu erschießen, als mich eine Stimme mit den Worten ermahnte: „Nur was man zum Leben braucht.“

 

Diesen Traum erhielt ich zu der Zeit, als meine Freundin nacheinander zwei total verlauste und verfilzte Hunde aus einem Tierheim mitbrachte, einen 13jährigen Collie und einen sehr oft fiependen Schäferhund. Nach hohem Pflegeaufwand erblühten die Tiere zu neuem Leben und konnten quasi als Psychotherapeuten einen Suchtkranken unterstützen.

 

Später kam bei einer meiner Entspannungsübungen eine Seele in einem langen Gewand zu mir, wies mich empfindungsmäßig auf meine Vorinkarnationen hin und zeigte mir das Bild eines schlichten, spitzen und grünen Kirchturms. Ich empfand dabei die Kirche Sankt Michaelis in Hamburg, trotzdem der Turm dieses Gebäudes eine andere Form hat. Vielleicht sollte das auch nur auf den Ort hinweisen. Dann sah ich ein Bild mit mehreren Menschen, die sich mit beiden Armen an einer Mauer abstützten, so als wenn sie gerade verhaftet worden wären. Das deckt sich mit dem Kommentar einer anderen Seele, als ich mir im Fernsehen einen Krimi ansah. Ihr Kommentar: „Einmal Polizist, immer Polizist.“ Ein weiteres Bild sollte wohl darauf hinweisen, dass ich mich um das Wohlergehen alter Menschen gekümmert habe.

 

Eine andere Seele besuchte mich und zeigte mir, aus welchem Grund auch immer, ihre fülligen, gepflegten, weißen Haare und wies darauf hin, dass sie in Kürze in Frankreich inkarnieren würde und dass ich ja bald nachkäme.

 

Natürlich ist der Inhalt dieser Visionen nicht verifizierbar bzw. nachprüfbar, ebenso auch noch nicht die Reinkarnation. Lediglich die Tatsache, dass die Seele des Menschen des Nachts den Körper verlässt, führt zu der Annahme, dass Auferstehungen durch wiederholte Einverleibungen geschehen.

 

Der Schriftsteller, Zeichner und Maler Wilhelm Busch kommentiert: „Wohl tausendmal schon ist er hier, gestorben und wiedergeboren, sowohl als Mensch wie auch als Tier, mit kurzen und langen Ohren. - Jetzt ist er ein armer blinder Mann, es zittern ihm alle Glieder, und dennoch, wenn er nur irgend kann, kommt er noch tausendmal wieder. (Seelenwanderung) - (Bild: Colosseum in Rome, Italy, 30.4.2007, Urheber: Photo by David Iliff)   Λ

 

# 37 - Pia fraus bzw. frommer Betrug - Ich betrachtete auf meinem Computer den nachstehenden Text des jüdischen Historikers Flavius Josephus, der von Forschern als "Testimonium Flavianum", als „Zeugnis des Flavius“ bezeichnet wird, das er uns im Jahre 93 n. Chr. in seinem Werk „Jüdische Altertümer“ überliefert habe soll.

 

Die Echtheit ist in der Fachwelt umstritten. Einige tendieren zu verfälscht, andere zu komplett gefälscht, zumal auch erwiesen ist, dass christliche Apologeten (Verfechter, Verteidiger) und Werber über viele Jahrhunderte keine Bedenken hatten, reichhaltig vom sogenannten „frommen Betrug“ Gebrauch zu machen. Belastend kommt hinzu, dass Josephus an anderer Stelle ausführlich über die jüdischen religiösen Gruppen berichtet, die jüdisch-christliche Gemeinde erwähnt er nicht. Fazit: Die Historizität von Jesus Christus musste belegt werden:

 

„Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. 1) Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuztod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. 

 

Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“ (Jüdische Altertümer, Flavius Josephus, 18. Buch, 3. Kap., 3. Abs., Fourier Verlag, übersetzt von Dr. H. Clementz, S. 515)

 

Während der Betrachtung dieses Textes spürte ich, dass sich eine Seele genähert hatte, die sich in ihrer Ausstrahlung von anderen unterschied, denn bei meiner langjährigen Forschung konnte ich immer wieder feststellen, dass durch die verschiedenen Bewusstseinsstufen der Seelen auch eine entsprechende Ausstrahlung gegeben ist. Die Anwesenheit dieses Wesens erzeugte um meinen Kopf ein andauerndes leichtes, kühles Wehen, was nicht störend war und ich würde diese Seele einer etwas höheren Stufe zuordnen.

 

Dann empfand und dachte ich bezüglich des „Testimonium Flavianum“: "Das haben sie gefälscht", im Sinne von komplett gefälscht. Die immer noch anwesende Seele bestätigte diese Erkenntnis. 

 

1) Christus: hebräisch maschiach „der Gesalbte“, "Messias", maschiach heißt im griechischen christos, latinisiert Christus. Maschiach, das ist der von jüdischen Propheten angekündigte Retter und Friedensbringer. Bild: Münchhausen zieht sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf, Zeichnung von Theodor Hosemann, 1807-1875.   Λ

 

# 38 - Quo vadis? - Wohin gehst du? - Ich war überrascht, als sich vorzeiten eine Seele aus den jenseitigen Sphären ansprach, ein Verwandter, der vor zwei Jahren verstorben war. Er sagte freundlich: „Willst du mir nicht zum Geburtstag gratulieren?“ Richtig, der Geburtstag war ganz nah und ein gutes Erkennungszeichen. Aber es war nicht nur dieses Detail, sondern auch die Art zu reden und seine Stimme ließen bei mir keinen Zweifel aufkommen, dass es seine Seele war.

 

Wieder andere Seelen, die nur vorübergehend ihren Körper verlassen hatten, meldeten sich bei mir u. a. auch durch die Übertragung einer Persönlichkeitsempfindung an. Voraussetzung war eine Gedankenstille bei mir. Ganz plötzlich, ohne mein Zutun, blendete sich in mein Inneres eine Empfindung der anwesenden Seele ein. Das ist öfters vorgekommen, ob es nun z. B. der Hausarzt, die Apothekerin oder eine Verkäuferin vom Discounter war, bei der ich den zu wenig herausgegebenen Euro nicht beanstandet hatte, weil sie den ersten Tag beschäftigt war und da ein Kassenmanko wehtut.  

 

Sicher, all diese Visionen und Erlebnisse sind nur ein Stein im großen Mosaik, aber ein Stein der Wahrheit und Realität. Sie sind nicht kompatibel mit Thesen und Hypothesen, also mit Behauptungen und wirklichkeitsfremden Vorstellungen, bloßen Vermutungen, Spekulationen und Meinungen. So gab es z. B. bis jetzt auch noch keinen, noch so kleinen empirischen Hinweis auf leibliche Himmelfahrten oder eine leibliche Auferstehung von Menschen*, also auf die "Auferstehung des Fleisches", nur eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Reinkarnation der Seelen, die verständlicherweise aus verschiedenen Gründen wieder als Mensch leben möchten.

 

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, dass der amerikanische Jenseitsforscher R. A. Monroe bei seinen Astralwanderungen die verschiedenen Bewusstseinsstufen der Seelen beobachten konnte, die naturgemäß allem Irdischen sehr verbunden sind und sich nur ihrer menschlichen Existenz bewusst waren. Bei seinen Versuchen, einen Kontakt herzustellen, stieß er oft auf Unbewusstheit, Angst und Feindseligkeit. 1)

 

Ein großer Teil der Seelen weiß nicht, dass ihr Körper tot ist. Er begründet das damit, dass sie ihren physischen Körper ständig „überreizt“ haben. So bemühen sie sich, ihr bisheriges Leben fortzuführen. Sie halten sich oft an und in Häusern auf und bei Personen, die sie kennen. Einige bemühen sich wieder in ihren toten Körper zurückzukehren, andere versuchen ihre Ängste und Triebe auszuleben. Der Forscher bilanziert seine Beobachtung und weist darauf hin, dass es Jahre oder Jahrhunderte dauern kann, bis sich ein Bewusstseinsschimmer zeigt, bis sie erreicht werden können und bedauert, dass ihre Zahl ständig steigt. 1)

 

Andere Seelen merken zwar nicht, das sie die Möglichkeit verloren haben ihren menschlichen Körper zu gebrauchen, sie sind sich jedoch schon ihrer Andersartigkeit bewusst. Sie verstehen die Zusammenhänge zwar nicht, erkennen jedoch, dass sie von allen Einschränkungen und Verpflichtungen befreit sind, die Teil ihrer menschlichen Existenz waren. Entsprechend ihrer gefühlten absoluten Freiheit versuchen sie auf verschiedene Art am irdischen Leben teilzunehmen. Diese spielen auch schon mal „Huckepack“, d. h. sie besetzen oder hängen sich an Menschen und „können gelegentlich bösartig werden“. 1)

 

Ein anderer Teil der Seelen weiß, nach der Beobachtung von R. A. Monroe, dass sie nicht mehr körperlich leben, doch sie verharren, weil sie nicht das Bewusstsein haben bzw. das Wissen über andere Möglichkeiten, doch sie sind schon zugänglicher. Weitere Entwicklungsstände folgen in der Beschreibung des Forschers. 1)

 

Meine eigenen Untersuchungen im Umgang mit Seelen verschiedener Bewusstseinsstufen und Persön-lichkeitsstrukturen decken sich weitgehend mit dem Vorhergehenden. Die ständige Überreizung des menschlichen Körpers, als Ursache für eine unwissende und unbewusste Seele, ist denkbar, weil durch die „Nichtbeachtung“, mangelnde „Pflege“ und „Ernährung“ derselben, sie quasi zu einem rudimentären, einem nicht ausgebildeten und verkümmerten Organ geworden ist. 

 

Der Mensch ist ein Teil der Natur, jedoch keine Maschine, zu der er oftmals durch die Entwicklung der letzten Jahrhunderte gemacht wurde. Doch schon der tägliche Gedanke an die eigene Seele, verstärkt durch das freie Nachprüfen der verschiedenen übereinstimmenden Forschungsergebnisse und der bewusste Aufenthalt in der Natur, sind Wachstumsessenzen derselben. Auch das Umsetzen lichter Werte in den Empfindungen, Gedanken und Taten manifestiert sich in der Seele, erweitert das Bewusstsein und hilft, dass nach dem Ableben des Menschen sich ein entsprechender Aufenthaltsort findet, in dem zumindest die einfachen Zusammenhänge erkannt werden.

 

Das alles geht auch ohne religiöse Bindung, da die möglicherweise schlimmen Wirkungen diverser frommer Geschichten, Lehren und Dogmen im Hinblick auf die Psyche noch gar nicht erforscht sind und es stellt sich dabei doch die Frage, wer denn hüben oder drüben in einer solchen „Schublade“ mit einem imaginären Himmel menschlicher Wunschvorstellung leben will?

 

1) Der zweite Körper, Astral- und Seelenreisen in ferne Sphären der geistigen Welten, Robert A. Monroe, Seite 264 – 268. Bilder: Metamorphose (griech. Umgestaltung, Verwandlung, Umwandlung)  des Kleinen Fuchses: 1.) Raupe des Kleinen Fuchses, (Aglais urticae) v. Quartl (Wikipedia); 2.) Puppe des Kleinen Fuchses, (Aglais urticae) v. Jehl (Wikipedia); 3.) Kleiner Fuchs (Aglais urticae) v. l, ArtMechanic, (Wikipedia), * minerva79.de, Himmelfahrt, den 17. Mai 2012.   Λ

 

# 39 - "Ich trage wo ich gehe - stets eine Uhr bei mir ..." - Der Dichter und Schriftsteller Theodor Fontane „richtet den Blick auf das Ende. Aber es ist eine Festigkeit in der Resignation, die kein Jammern zulässt ... Nicht die Hinfälligkeit und Vergänglichkeit des Lebens wird beklagt, keine Weltabkehr gepredigt. Es ist der natürliche Lauf des Lebensprozesses, der erkannt und hingenommen wird.“ 1), sagte er doch: 

 

„Immer enger, leise, leise - Ziehen sich die Lebenskreise, - Schwindet hin, was prahlt und prunkt, - Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben, - Und ist nichts in Sicht geblieben - Als der letzte dunkle Punkt.“ 2)  

 

Und doch liegt gleich dahinter ein fast unmerkbarer heller Punkt, der sich zu einem starken Licht entwickeln kann, wenn die Distanz verringert wird. Er mildert die „Vergänglichkeit des Lebens“ und weist auf die Seele bzw. den zweiten Körper oder den Astralkörper hin.

 

Dieser kann heute nicht mehr durch noch so pseudowissenschaftliche oder sophistische Argumentationen geleugnet werden, was besonders unschön ist, wenn eigene ernste Bemühungen fehlen. Vieles haben Menschen im Laufe der Jahrtausende diesem Naturgesetz aus Unwissenheit angedichtet und zur Wahrheit erklärt. Wenn aber diese Mythen, Dogmen, Lehren, Dichtungen, Legenden und Meinungen als unrealistisch und nicht empirisch bzw. nicht wissenschaftlich erkannt werden, dann kann sich das Tor zu mehr Realität öffnen.  

So erzählte mir ein Medium vor Jahren von einer Vision, in der ihm drei Uhren gezeigt wurden. Zwei davon waren noch recht neuwertig, die dritte wurde als eine sehr alte Uhr gezeigt, von der man keine lange Laufzeit mehr annehmen würde. Das Äußere der Uhren symbolisierte quasi menschliche Lebensuhren und es wurde darauf hingewiesen, dass eine das Medium, eine mich und die dritte eine Bekannte betraf. Mehrere neue Ereignisse verdrängten dann schnell dieses Erlebnis.  

 

Erst nach einigen Monaten wurde bei unserer Bekannten, dieser rüstigen und lebensfrohen Frau, ein unheilbarer Krebs festgestellt, an dem sie wenig später verstarb. Nach weiteren 7 Jahren meldete sie sich dann aus den anderen Sphären bzw. dem Jenseits bei mir, wie ich es in der Vision, Seite 1, Nr. 9, geschildert habe.

 

Johann Gabriel Seidl bislanziert: „Ich trage, wo ich gehe, - Stets eine Uhr bei mir; ... Doch stände sie einmal stille, - Dann wär's um sie geschehn, - Kein andrer, als der sie fügte, - Bringt die Zerstörte zum Gehn. - Dann müsst ich zum Meister wandern, - Der wohnt am Ende wohl weit, - Wohl draußen, jenseits der Erde, - Wohl dort in der Ewigkeit!“ 3)

 

Bild: © minerva79.de, Prätina-Uhr, Handaufzug; 1) litde.com; 2) Ausgang, Theodor Fontane, 1819-1898; 3)  Die Uhr, Lied von Johann Gabriel Seidl, 1804-1875, vertont von Carl Loewe.

 

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